Sanierung der Frauenkirche Günzburg

Aktivitäten vor der Sanierung

Die Vorstandschaft bemühte sich bald nach der Vereinsgründung, die in der Satzung genannten Aufgaben umzusetzen. Beim Sammeln von Spenden, Legaten, Nachlässen zeigten sich große Erfolge. Unzählige Überzeugungsbemühungen bei den zuständigen Ämtern und Behörden von Kirche und Staat führten 1994 zu einer durch die Diözese Augsburg veranlassten Voruntersuchungen. Laut Gutachten wurde als Renovierungstermin die Zeit nach 1998 festgelegt.

Ende 1995 zeichnete die Augsburger Allgemeine den Förderverein für sein Engagement mit der Verleihung der „Silberdistel“ aus. Weitere Befunduntersuchungen ließen enorme Schadensbilder in vielen Bereichen erkennen. Sanierungsschritte und ein Finanzplan für das Mammutprojekt wurden sorgfältig erarbeitet, um dann ab 1998 die Sanierung der Frauenkirche, der nun das Prädikat Baudenkmal von nationaler Bedeutung verliehen wurde, realisieren zu können.

Für fünf Jahre wurde die Kirche wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Spendenübergabe

Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen

Die Sanierung der Frauenkirche Günzburg erfolgte in mehreren Bauabschnitten: Statik, Dachwerk, Außenfassade, Wiederherstellung der originalen Fassung der Raumschale, Neufassung der Ausstattung

Sanierung Dachstuhl
Sanierung Dachstuhl
Sanierung Dachstuhl
Sanierung Dachstuhl
Fenstersanierung
Kirchturm vor der Sanierun

Festliche Wiedereröffnung am 13.10.2002

Festgottesdienst mit Bischof Dr. Viktor Dammertz und Festakt im Forum.

Einweihung 2002
Einweihung 2002
Einweihung 2002
Einweihung 2002

Bild „Nach der Einweihung“ v.l. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig mit Gattin, Bischof Dr. Viktor Dammertz, Landrat Dr. Georg Simnacher mit Gattin.

Mit der gelungenen Sanierung und Renovierung des Gotteshauses wurde die Frauenkirche buchstäblich gerettet. Sie erhielt darüber hinaus den wieder gewonnenen großartigen Glanz eines „Festsaals Gottes“. Der dafür als Initiator tätige Förderverein Frauenkirche Günzburg e.V. darf darauf stolz sein.

Großen Dank verdienten Staatsminister a.D. Dr. Bruno Merk für den Erhalt beträchtlicher Fördermittel bei staatlichen Stellen, Stiftungen und Ämtern für Denkmalpflege und Domdekan Dr. Eugen Kleindienst, ebenso die Herren Dr. Georg Simnacher (Bezirkstagspräsident), Landrat Hubert HafnerDr. Rudolf Köppler (OB) und Dr. Alfred Sauter (MDL) für ihren Einsatz.

In den kommenden zwei Jahren folgten die liturgische Neugestaltung des Chorraums mit Volksaltar und Ambo, die Restaurierung von Figuren, eines Ölgemäldes und vielen Ausstattungsstücken.

Aufgrund der in den Wintermonaten in der Kirche herrschenden frostigen Temperaturen ließ der Verein eine Sitzpolsterheizung installieren.

Beschädigte Frensken
Einbau Sitzheizung